Ich hab das vorhin mal gefunden und ich finde das einfach nur zum ablachen

Sehr geehrte Damen und Herren,
wenn sei einen Blick in meinen bei Ihnen laufenden KFZ-Versicherungsvertrag werfen, werden Sie feststellen, dass ich seinerzeit nur für eine Person Versicherungsschutz beantragt habe. Diese Vertragsgestaltung habe ich nicht gewünscht um Prämien einzusparen, sondern um über ein schlüssiges Argument zu verfügen, andere Personen vom Steuer meines Porsche fernzuhalten. Das gilt natürlich insbesondere für meine Frau.
Bis jetzt hat das auch ganz prächtig funktioniert. Nur leider hat Madame kürzlich von einer Freundin (die ich noch nie leiden konnte) erfahren, dass man derartige Klauseln auch im Nachhinein noch abändern kann. Damit nicht genug, hat sie weiterhin darauf verwiesen, dass die dafür zu zahlende Mehrprämie lächerlich wäre. Somit habe ich ein Problem: Meine Frau verlangt von mir, die Fahrerklausel streichen und sie ebenfalls als berechtigte Fahrerin eintragen zu lassen.
Natürlich kommt das unter gar keinen Umständen in Frage. Was für ein Mann wäre ich, wenn ich für ein bisschen Harmonie in der Ehe meinen Porsche opfern würde? Ich befinde mich also mitten in einem deftigen Dilemma, dem ich allein mit Ihrer Hilfe zu entkommen hoffe. Sie müssten nichts weiter tun, als mir ein offizielles Schrieben zu schicken, in dem Sie die gewünschte Änderung schlicht und ergreifend ablehnen. Selbiges würde ich meiner Frau mit bedauerndem Kopfschütteln vorlegen – damit wäre die Angelegenheit dann hoffentlich endgültig vom Tisch!
Da mir bewusst ist, dass Sie als Onlineanbieter keine Zeit haben, sich mit langwierigen Verwaltungsaufgaben abzugeben, habe ich mir erlaubt, ein passendes Antwortschrieben vorzuformulieren, welches Sie nur noch auf Ihren Briefbogen kopieren, unterzeichnen und an mich zurücksenden müssen. (Auf Wunsch kann ich Ihnen auch gerne den Text per e-mail als Datei zur Verfügung stellen)
Für Ihre freundliche Unterstützung bedanken ich und mein Auto uns bereits jetzt ganz herzlich!
Mit vorzüglicher Hochachtung
XY
Dies soll die Versicherung nach den Wünschen des Porschefahrers nun antworten:
I H R B R I E F K O P F
Sehr geehrter Herr XY,
vielen Dank für Ihr Schreiben vom xx.xx.xxxx . Leider müssen wir Ihnen jedoch mitteilen, dass wir Ihren ritterlichen Entschluss, Ihrer Frau von Zeit zu zeit das Steuer Ihres Fahrzeuges zur Verfügung zu stellen, aus versicherungstechnischen Gründen leider eine Absage erteilen müssen.
Bei einem Fahrzeug dieses Typs und Baujahrs sehen unsere Versicherungsbedingungen weibliche Fahrerinnen nicht vor, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es bei der Betätigung der oben gelagerten Pedale mit Absatzschuhen zu Komplikationen kommen könnte. Die daraus resultierende erhöhte Unfallgefahr ist nach Maßgabe unseres Tarifes nicht versicherbar.
Sofern Sie dennoch Wert darauf legen, Ihrer Frau ebenfalls das Steuer zu überlassen, empfehlen wir Ihnen den Kauf eines frauenfreundlicheren PKW (z.B. Beetle, Polo oder Smart), für die wir ausreichend Tarifgestaltung vorrätig haben.
Mit freundlichen Grüßen